Bänderriss wegen Glasknochenkrankheit

 

Vincent B.

 

17 Jahre

Glasknochenkrankheit

Vincent B. leidet unter der vererbbaren Glasknochenkrankheit. Die Folge sind im statomotorischen Bereich neben vielen weiteren Beschwerden regelmäßige Knochenbrüche und starke Knick-Plattfüße verbunden mit starken Schmerzen.

Bei der Osteogenesis imperfecta können die Ursachen nicht behandelt werden. Man kann versuchen, die Symptome zu lindern und weiteren Knochenbrüchen vorzubeugen. Der Fokus bei den Untersuchungen lag auf der Statik der Füße und der Belastung von linker und rechter Seite.

Die Ganganalyse mit Blaupause ergab bei Vincent B. einen deutlichen, nicht kompensierbaren Plattfuß, auf der Druckmessplatte waren jedoch keine Seitenungleichgewichte zu erkennen.

 

 

Vincent B. wurde mit individuellen Gangjustierhilfen versorgt, die recht massiv konstruiert wurden, um dem Plattfuß durch Aufrichten der Ferse entgegenwirken und ein Maximum an Stabilität und Rückstellkraft bieten zu können. Danach sollte durch regelmäßiges Gehen und Üben das korrekte Abrollverhalten und die Fußmuskulatur trainiert werden.

Die Füße haben sich nach zwei Monaten so stabilisiert, dass keine Gangjustierhilfe mehr getragen werden musste. Die Füße sind seit einem Jahr muskulär so stabilisiert, dass keine Schmerzen mehr auftraten und keine neuen Knochenbrüche erfolgten.

„Ich habe wirklich extreme Plattfüße gehabt. Barfuß habe ich mich immer geschämt, weil meine Freunde mich „Yeti-Plattfuß“ genannt haben. Ich habe immer Schmerzen im Fuß und in den Knien gehabt. Ein Knochenbruch im Jahr und ein Bänderriss oder eine Bänderdehnung waren Normalzustand. Ich hatte Angst, Sport zu machen und habe mich insgesamt so wenig wie möglich bewegt. Die Gangjustierhilfe war meine Rettung. Ich habe sie 2 Monate getragen. Dann waren meine Schmerzen weg und meine Füße haben sich richtig stabil angefühlt. Ich habe jetzt seit eineinhalb Jahren keinen Knochenbruch mehr gehabt und der Plattfuß hat sich auch fast komplett zurückgebildet. Ich fühle mich jetzt sicher genug, dass ich mich wieder traue, Fußball zu spielen.“

 

 

 

 

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